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Den größten Teil der Verantwortung für die Gesundheit der Kinder tragen die Eltern. Die Schule kann in der begrenzten Zeit, die zur Verfügung steht, nur einen kleinen Teil zur ausreichenden Bewegung der Kinder beitragen. Das Bewegungsprojekt „Gesund durch die Schule“ stellt einen sehr wichtigen Beitrag in dieser Richtung dar, kann aber nicht alle Bewegungsdefizite ausgleichen. Ein wesentliches Element der Gesundheitserziehung besteht allerdings auch darin, dass die heranwachsenden Kinder ihrem Alter entsprechend auch immer mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Ziel sollte es daher sein, den Kindern die Möglichkeit zu geben, die natürliche Freude an der Bewegung in ihrem gesamten Lebenslauf beizubehalten, indem ihnen ausreichende Möglichkeiten und Anreize dazu geboten werden. Durch diese Freude können sie auch ein gutes Körpergefühl entwickeln, das eine wichtige Voraussetzung für das spätere Gesundheitsverhalten darstellt. Die Eltern haben beim Heranwachsen der Kinder eine besonders wichtige Vorbildfunktion. Wenn die Eltern rauchen, werden die Kinder später auch mit höherer Wahrscheinlichkeit rauchen. Wenn die Eltern Ungesundes essen, werden die Kinder auch zu ungesunder Ernährung verleitet, wenn die Eltern keinen Sport (mit den Kindern) betreiben, haben die Kinder weniger Bewegungsmöglichkeiten. Anders herum betrachtet können auch die Eltern selbst davon profitieren, wenn sie als Vorbild für ihre Kinder ein gesundes Leben führen.
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