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Ausreichende und regelmäßige Bewegung ist eine der Grundvoraussetzungen für eine gesunde Lebensführung. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern in mindestens demselben Ausmaß auch für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Durch Bewegungsmangel in der Kindheit können eine Reihe negativer Entwicklungen eingeleitet werden, die dann spätestens in der Jugendzeit oder im frühen Erwachsenenalter zu manifesten Krankheiten führen können. So werden bereits in sehr jungen Jahren die Grundlagen für spätere Herz-Kreislauferkrankungen gelegt, viele spätere Rückenbeschwerden werden bereits vorprogrammiert und der Bewegungsschatz wird eingeschränkt, was später leicht zu Verletzungen bei Stürzen führen kann. Dem kann jedoch durch gezielte Bewegung sehr effizient entgegengewirkt werden. Dabei ist es nicht gleichgültig, welche Art von sportlicher Betätigung ausgeführt wird. Und auch das Ausmaß und die Regelmäßigkeit sind von großer Bedeutung. Im Kindergarten- und Volksschulalter sollte vor allem darauf geachtet werden, dass möglichst vielfältige Bewegungserfahrungen gemacht werden, um einen ausreichenden Bewegungsschatz für das spätere Leben aufzubauen. Dabei kann sehr gut der natürliche Bewegungsdrang der Kinder ausgenutzt werden, die Tätigkeiten können zum großen Teil in spielerischer Form durchgeführt werden. Ab dem Volksschulalter sollte jedoch auch bereits darauf geachtet werden, dass durch die Bewegung auch eine gewisse Anforderung an die Ausdauerleistung gestellt wird, um das Herz-Kreislaufsystem nicht zu unterfordern. Bewegungsmöglichkeiten sollten den Kindern unbedingt täglich angeboten und auch genutzt werden. Erfahrungsgemäß macht es Kindern viel mehr Spaß, sich in der Gruppe zu bewegen als alleine. Außerdem fördert das gemeinsame Sporttreiben (z.B. in einem Sportverein) sehr stark die soziale Entwicklung der Kinder.
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