Schon in der Anfangsphase des Pilotprojektes lässt sich eine sehr hohe Akzeptanz bei den Lehrern und große Begeisterung bei den Schülern feststellen. In allen im ersten Semester getesteten Klassen wurde eine geradezu perfekte Umsetzung der Programme beobachtet. Die Kinder beherrschen schon nach kurzer Zeit die jeweiligen Übungsprogramme auswendig. Die Übungen wurden bereits ohne Zusatzhinweise der Lehrer mit der erwünschten korrekten Haltung - sowohl im Sitzen als auch im Stehen - durchgeführt.
Allen bislang befragten Lehrern ist eine signifikante Verbesserung des
Konzentrationsvermögens der Schüler nach der Durchführung der Bewegungsprogramme aufgefallen.
Insgesamt lässt das Projekt schon in der Anfangsphase erkennen, dass Bewegungspausen den Regelunterricht nicht beeinträchtigen, sondern Lernertrag und Lernbereitschaft sogar verbessern. Bewegungsdefizite können abgemindert und gesundheitsfördernde Interventionen gezielt transportiert werden. Die Schulpolitik wäre deshalb gut beraten, Bewegungspausen in den Regelunterricht institutional zu integrieren. Damit könnte die Schule 400.000 Kinder in unserem Land zumindest einen kleinen Teil der verloren gegangenen Bewegungswelten zurückgeben.